Heucobs – was sind sie und wie füttert man sie?
Heucobs – was sind sie und wie füttert man sie?
Rohfaserreich. Vielseitig. Einfach eingeweicht.

Heu ist die Basis einer pferdegerechten Fütterung. Doch manchmal reicht die vorhandene Heuration nicht aus oder ein Pferd kann normales Heu nicht mehr gut aufnehmen. Dann können Heucobs eine praktische Ergänzung oder Alternative zur täglichen Heuration sein.
Ob zur Ergänzung des Raufutters, für ältere Pferde oder bei Zahnproblemen: Eingeweichte Heucobs lassen sich vielseitig in den Futterplan integrieren.
Was sind Heucobs?
Heucobs bestehen aus getrocknetem, zerkleinertem und anschließend zu Cobs gepresstem Heu. Vor der Fütterung werden sie mit Wasser eingeweicht und quellen zu einer weichen Masse auf.
Die Maliwi Heucobs bestehen aus 100 % Heu – ohne lange Zutatenliste.
Das steckt drin:
✓ 100 % Heu
✓ 25,3 % Rohfaser
✓ 2,4 % Stärke
✓ 6,7 % Gesamtzucker
✓ 8,6 % Fruktan
✓ 10 mm Pelletgröße
Wann sind Heucobs sinnvoll?
Heucobs lassen sich vielseitig in die Fütterung integrieren. Sie können zum Beispiel sinnvoll sein:
• zur Ergänzung der täglichen Raufutterration
wenn die vorhandene Heumenge ergänzt werden soll.
• bei älteren Pferden oder Zahnproblemen
wenn langstängeliges Heu nicht mehr ausreichend gekaut und aufgenommen werden kann.
• als eingeweichter Heuersatz
wenn Heu je nach individueller Situation teilweise oder vollständig ersetzt werden soll.
• als Basis für Mineralfutter und Ergänzungsfuttermittel
Eingeweichte Heucobs eignen sich gut als Grundlage, um kleinere Mengen Mineral- oder Ergänzungsfutter unterzumischen.
• wenn trockenes oder staubiges Raufutter problematisch ist
Durch das Einweichen werden Heucobs feucht verfüttert. Ob und in welchem Umfang sie beispielsweise bei Atemwegsproblemen als Heuersatz eingesetzt werden sollten, sollte individuell abgestimmt werden.
• bei Pferden mit besonderen gesundheitlichen Anforderungen
Auch bei Themen wie Hufrehe, Kotwasser oder wiederkehrenden Schlundverstopfungen können Heucobs je nach Ursache und Gesamtration eine Rolle spielen. Hier sollte die Fütterung jedoch mit Tierarzt oder Fütterungsberatung abgestimmt werden.
Wie viele Heucobs braucht dein Pferd?
Das hängt vor allem davon ab, wofür du die Heucobs einsetzen möchtest.
Als Grundlage der Raufutterversorgung werden für erwachsene Pferde häufig etwa 1,5–2 kg Raufutter je 100 kg Körpergewicht und Tag angesetzt.
Wenn Heucobs einen Teil des Heus ersetzen, orientiert sich die benötigte Menge daran, wie viel Raufutter deinem Pferd in der bestehenden Ration fehlt.
Ein einfaches Beispiel:
Dein Pferd benötigt 10 kg Raufutter am Tag, nimmt aber nur noch etwa 8 kg Heu auf. Dann kann die fehlende Raufuttermenge grundsätzlich über eine geeignete Menge Heucobs ergänzt werden.
Wenn Heucobs das Heu vollständig ersetzen sollen, werden entsprechend deutlich größere Mengen benötigt als bei einer kleinen Ergänzungsportion.
Wichtig: Heucobs immer trocken abwiegen und anschließend eingeweicht verfüttern. Die tatsächlich passende Ration hängt von deinem Pferd, seinem Körpergewicht, seinem Ernährungszustand und der gesamten Fütterung ab.

Heucobs richtig einweichen
Heucobs solltest du vor der Fütterung gründlich einweichen und vollständig aufquellen lassen. Dadurch entsteht eine weiche, gut aufnehmbare Masse und das Risiko einer Schlundverstopfung durch trockene, nachquellende Cobs wird reduziert.
Als praktische Orientierung kannst du mit etwa der 2- bis 3-fachen Menge Wasser arbeiten.
Beispiel:
1 kg Heucobs → etwa 2–3 Liter Wasser
Je nach Größe der Cobs und Wassertemperatur dauert das vollständige Aufquellen unterschiedlich lange. Als Orientierung werden etwa 15–45 Minuten genannt.
Entscheidend ist nicht allein die Uhr: Füttere die Heucobs erst, wenn sie vollständig aufgequollen sind und keine harten Cobs oder trockenen Stellen mehr vorhanden sind.
Mit warmem Wasser kann es schneller gehen. Verwende jedoch kein kochendes Wasser.
Für jeden Bedarf die passende Menge
Ob für ein einzelnes Pferd oder einen größeren Stallbedarf: Unsere Maliwi Heucobs bekommst du in verschiedenen Gebindegrößen.
Vom 15-kg-Sack über größere Mengen und Palettenware bis hin zum BigBag kannst du genau die Menge wählen, die zu deinem Bedarf passt. So bist du flexibel – egal, ob du Heucobs gelegentlich zufütterst oder regelmäßig größere Mengen für deinen Stall benötigst.
Besonders im Herbst und Winter praktisch
Wenn die Weidesaison endet und die Stallzeit beginnt, rückt die Raufutterversorgung wieder stärker in den Mittelpunkt.
Heucobs lassen sich jetzt besonders praktisch einsetzen, wenn du die Heuration deines Pferdes ergänzen möchtest. Auch für ältere Pferde, denen das Kauen von langstieligem Heu zunehmend schwerfällt, können eingeweichte Heucobs eine interessante Alternative sein.
Achte bei eingeweichten Heucobs darauf, sie frisch zuzubereiten und zeitnah zu verfüttern. Bei Wärme können eingeweichte Futtermittel schneller verderben; bei Frost sollten sie nicht einfrieren.
Maliwi Heucobs – 100 % Heu
Bei unseren Maliwi Heucobs weißt du genau, was im Trog landet: 100 % Heu.
Mit 25,3 % Rohfaser, 2,4 % Stärke, 6,7 % Gesamtzucker und einer Pelletgröße von 10 mm bekommst du eine unkomplizierte Möglichkeit, die Raufutterration deines Pferdes zu ergänzen.
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